Der Landesfeuerwehrverband informiert,

  • dass die Frage der Inanspruchnahme von Sonderrechten nicht von einer Alarmierung durch die ILS abhängt, sondern es nur darauf ankommt, ob die Voraussetzungen des § 35 StVO vorliegen,
  • dass Feuerwehrdienstleistende unter bestimmten Voraussetzungen auch Sonderrechte auf der Fahrt mit einem Privatfahrzeug zur Einsatzstelle in Anspruch nehmen können. Ein Wegerecht steht ihnen natürlich nicht zu, da Privatfahrzeuge von Feuerwehrdienstleistenden nicht mit Sonderwarneinrichtungen ausgerüstet sind. Dies versteht sich von selbst.
  • dass der Kommandant/Einsatzleiter auch abweichend von der bei der ILS hinterlegten Alarmierungsplanung entscheiden kann, ein nicht alarmiertes Einsatzfahrzeug nachrücken zu lassen.

 

Nachdem das IMS vom 30.04.2012 aufgehoben wurde, hat sich damit auch der Themenkomplex der Gespannbildung erledigt.

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